Der Gesprächskreis Netzpolitik – Die Nominierungen
21. Februar 2010 # 10:32 # netzpolitik@vorwärts.de # 17 KommentareAm Freitag ging die Nominierungsphase für den Gesprächskreis Netzpolitik zu Ende. Seit gestern wurde versucht, alle Nominierten zu kontaktieren (leider fehlen uns aber noch ein paar Kontaktadressen – falls Ihr uns da helfen könnt, wäre das klasse). Ich werde jetzt die Nominierten kontaktieren und sie bitten, mir einen kurzen Vorstellungstext zu schicken.
- Alexander Sempf
- Alvar Freude – ist schon im Gesprächskreis Netzpolitik vorgesehen
- Andreas Kesting
- Anja Wüste
- Axel Schön
- Benjamin Gürkan
- Cem Basman
- Christian Söder
- Dennis Morhardt
- Günther Gruchala
- Harald Kampen
- Henning Tillmann
- Jan-Hinrik Schmidt – ist schon im Gesprächskreis Netzpolitik vorgesehen
- Jan Kellermann
- Jens Matheuszik
- Jonas Westphal
- Julia Stahl
- Jürgen Häfner – Emailadresse fehlt
- Jürgen Petzinger
- Klaus-Peter Schmidt-Deguelle
- Marc Büttner
- Marco Sieberath
- Marita Strasser
- Mathias Richel – ist schon im Gesprächskreis Netzpolitik vorgesehen
- Michael Schmidt
- Norbert Müschen
- Patrick O. Ehrmann
- Patrick Sebastian Füllgraff
- Rainer Hamann
- Sebastian Böttger
- Steffen Reiche – Emailadresse fehlt
- Steffen Voss
- Swen Klingelhöfer
- Thorben Geyer
- Valentina Kerst
- Walter Schimanowski
- Yannick Haan
Zum Voting-Prozess gibt es hier noch Informationen. Schon vorab, wer sich an der Abstimmung beteiligen will, bitte hier kurz registrieren.
PS Die Spassvorschläge Guttenberg, Schäuble und von der Leyen haben wir ignoriert – ich hoffe, das trifft auf Eure Zustimmung.
PPS Den Nominierten lege ich einen Benutzerzugang an.
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Liebe(r) zuständige(r) GenossIn/e,
Abstimmungsteilnahme nur mir WordPress-Account? Das ist aber nicht sehr “offen”, oder? Natürlich ist es einfach, sich dort anzumelden, aber was soll denn das. Nicht jeder der sich für Netzpolitik interessiert muss deshalb unbedingt sofort bei WordPress, Blogspot, Twitter, Facebook, Xing, MeinVZ, WKW, Neu.de, flirtlife, MrWong, Myspace und sonstwo aktiv sein. Wenn man den Prozess offen haben will kann man die Abstimmung gleich ganz offen machen – ohne WordPress – oder man benutzt vielleicht einfach die sowieso vorhandene SPD-Platform meineSPD.net, die ein bisschen aktivierung sicher auch gebrauchen kann.
Gruß Georg
Eine kurze Lagekritik:
Einen Dank an Karsten Wenzlaff, der das Ganze in seiner Freizeit organisiert.
Und es ist wie es ist. Die ganze SPD im Netz wirkt wie ein unorganisierter Haufen. Aber das sind nur die Folgen einer eher stiefmütterlichen Behandlung dieses Mediums.
Die Ursachen sitzen tiefer, und gerade dieser Gesprächskreis soll sowohl das eine wie auch wohl das andere geradeziehen.
Nur wird sich das nicht von jetzt auf gleich ändern lassen. So werden wir wohl noch ein wenig mit der Portalitis leben müssen. Die Welt wurde auch nicht in sieben Tagen geschaffen, auch wenn das einige glauben.
Nur ist es berechtigte Kritik, wenn die Nutzer dazu gezwungen werden, an jeden Browserfenster ein Passwort zu hinterlassen. Das führt in Folge dazu, dass Passwörter entweder einfach gehalten oder recyclet werden.
Gerade aber das Recycling ist dann tatsächlich gefährlich, läßt sich dieses Passwort an beliebiger anderer Stelle doch auch gleich wiederholen. Und wenn dann der Portalbetreiber Schmu baut, stehen plötzlich alle Fenster offen …
Ich schreibe nachher noch eine Erklärung dazu – bitte Geduld. Vor mir stehen gerade noch drei Eimer Farbe, die an die ungemalte Wand müssen!
Sehe ich das richtig, dass das Voting noch nicht am Start ist? Oder wo geht’s zur Wahlkabine?
Ach so, und bitte bitte Karsten tu mir den Gefallen und spendiere “Marita Strasser” noch ein zweites t, die heißt “Maritta Strasser”, echt, wirklich!
[...] Brigitte Zypries beispielsweise ist dabei, und neben ein paar anderen obligatorischen Namen sind durch Nominierung sogar dem Kern des Parteiproporz ferne, ja sogar sachverständige Köpfe mit an Bo…. Sogar in der Bundesregierung ist man inzwischen zum Nachdenken bereit, per Erlass (ODEM.blog [...]
Wie ist das denn unabhängig von der WP-Anmeldung geplant?
Kann jeder Teilnehmer nur EINE(N) Kandidat(in) wählen oder für seine 3 zusätzlichen GK-Mitglieder stimmen?
Nur vier Frauen? Das ist deutlich zu wenig, wirklich.
Ungeachtet dessen, was man in den letzten Tagen an negativen Aspekten über den Gesprächskreis hier an Kommentaren geschrieben hat (welche ich alle Verstehe und auch von der Meinung her Teile), finde ich es dennoch begrüßenswert, dass sich wenigsten etwas sich in Richtung Netzpolitik tut und dies ist auch der Grund weswegen auch ich mich um einen Platz in diesem Kreis bewerbe.
Wir haben hier die Möglichkeit, dass eben nicht nur die „üblichen“ am Werk sind und es alles etwas transparenter wird. Die Forderung einiger von Euch, dass der Gesprächskreis offen sein soll und den Kontakt zu Euch suchen soll, finde ich völlig berechtigt. Eine weitere Arbeitsgruppe, welche hinter verschlossenen Türen Vorschläge dem PV macht, können wir nun wirklich nicht gebrauchen. Insbesondere im Bereich der Netzpolitik, die von der SPD vernachlässigt wurde. Netzpolitik muss offen, nachvollziehbar und im Netzwerk stattfinden. Will bedeuten, dass nicht nur die Mitglieder dieses Kreises sich Gedanken machen, sondern zusammen mit der Basis der Partei.
Nur wenn wir gemeinsam Entscheidungen treffen, können wir auch gemeinsam dazu stehen. Und es gibt schon zu viele Themen bei dem dies leider nicht der Fall war.
Ich bin seit zwei Jahren als Referent unterwegs zu den Themen „Sicherheitspolitik“, „Überwachungsstaat“ und „Vorratsdatenspeicherung“ für den Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, und habe oft gesehen wie die Basis von dem PV enttäuscht war wenn es um diese Punkte ging. Was darin gipfelte, dass die Netzpolitik völlig den Piraten überlassen wurde.
Die Netzpolitik ist ein sehr wichtiges Thema, dass mit dem Ausbau der Informationssysteme immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Ebenso ist es wichtig, dass wir mit der Größe des Themas wachsen und ein klares Profil erarbeiten und Gewinnen. Der Gesprächskreis ist immerhin schon einmal ein Anfang in diese Richtung.
Wieso hast Du nicht noch weitere vorgeschlagen?
[...] den Gesprächskreis (nachdem klar war, dass das möglich ist) und zeigte mich nach der Bekanntgabe der Nominierungen erfreut, enttäuscht und [...]
[...] mich, dass man der vernetzten Parteibasis gerade einmal generöse 3 Tage zugestanden hat, um drei weitere Mitglieder für den “offenen” Arbeitskreis vorzuschlagen (Hervorhebung von mir): Ihr habt nun [...]
In principio erat verbum
und ich werde jetzt nicht aufstehen und mich an den 24″ imac setzen nur um die Kommentare hier anstrengungsfrei lesen zu können.
Zu klein, schwarz auf grauem Hintergrund – erinnert mich leise an das Kleingedruckte in T-com Prospekten.
Oder ist mein 13″ Macbook Schrott? Nein, Kommentare anderer Blogs lassen sich ja auch ohne Anstrengung lesen. Zu denen gibt es nur in einem Punkt einen Unterschied – sie verwenden 12 Punkt und nicht 11 Punkt Schriftgröße für die Kommentarfunktion.
Was so ein kleiner Punkt doch ausmacht.
Guido
(nicht der, der die Armen gegen die ganz Armen aufhetzt)
@Patrick: Ja. Es muss auch eine netzoffene Diskussion geben und die findet ja auch schon statt. Dazu gibt es dann vor Ort viele kleine Gesprächskreise. In meinem Ortsverein gibt es zum Beispiel einen Arbeitskreis digitale Gesellschaft, der sich vor ein paar Wochen gegründet hat.
Es muss aber auch eine Schnittstelle geschaffen werden, die Ergebnisse aus dieser Netzdiskussion zieht und diese in sozialdemokratische Politik übersetzt. Als diese Schnittstelle ist dieser Arbeitskreis IMHO ganz gut aufgestellt – breiter auch zum Beispiel als der Onlinebeirat damals.
Dieser ganze Prozess bedeutet für mich persönlich nur eins: die SPD hat kein Interesse an Netzpolitik.
Ich habe mir zwar einen Account angelegt, werden ihn aber nicht nutzen, ihr könnt ihn ruhig löschen, Passwort habe ich schon vergessen.
Ein solcher Gesprächs- oder Arbeitskreis ist sinnlos! Schon der Onlinebeirat hat nichts gebracht, konnte man schon daran sehen, dass die SPD dennoch für das Zugangserschwerungsgesetz gestimmt hat.
Leider eignet sich nicht einmal MeineSPD über dieses Thema sinnvoll zu diskutieren, weil die Foren so verdammt unübersichtlich sind.
Wenn wir so einen Kreis(Netzwerk) bilden, dann sollte auch das für Mitglieder der Sozialdemokraten erreichbar sein.
Was den Kandidaten angeht, Abstimmung: eine/er oder mehere?
So oft ihr wollt, aber nur einmal pro Kandidat. Siehe hier:
http://netzpolitik.vorwaerts.de/voting-fur-gesprachskreis-netzpolitik/