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Barcamp Netzpolitik der SPD

11. Dezember 2010
10:00bis18:00

Am 11. Dezember 2010 findet im Willy-Brandt-Haus ein Barcamp “Die digitale Gesellschaft: sozial und demokratisch” statt. Im Barcamp-Format können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Themen für Diskussionsrunden vorschlagen. Es sollen Wege diskutiert werden, wie die digitale Gesellschaft aus sozialer und demokratischer Sicht gestaltet werden könnte.

Das netzpolitische Barcamp wird veranstaltet vom Gesprächskreis Netzpolitik des SPD Parteivorstands und vom vorwärts. Es dient auch als Vorbereitung für ein netzpolitisches Manifest für den nächsten SPD-Bundesparteitag.

Wenn Ihr Ideen für Sessions habt, könnt Ihr diese hier schon mal als Kommentar reinstellen.

Programm: Es geht los um 9.00 Uhr mit Kaffee, 9.30 Uhr ist Sessionsplanung, 10 Uhr sind die ersten Sessions.

Helft auch über Facebook die Information über das Barcamp zu streuen.

25 Kommentare

  • Klaus sagt:

    Wie wärs mit einer für Kinderschänder sozialen und für Diktatoren demokratischen Zensurinfrastruktur, sagen wir um gegen Kinderpornografie vorzugehen *zwinker*?

  • [...] eine Einladung via Facebook bin ich auf das Mitte Dezember1 stattfindende BarCamp Netzpolitik der SPD aufmerksam [...]

  • [...] vor uns. Die Grünen machen eine Tagung, die Konrad-Adenauer-Stiftung, und auch die SPD bzw. der Vorwärts Verlag. (Die FDP fehlt bislang, hat man das Interesse verloren?) Ich bin sehr gespannt, ob und wie [...]

  • Richard Lippmann sagt:

    “im Willy-Brandt-Haus ein Barcamp”… wo ist das? In welcher Stadt?

    Gruß,
    Richard Lippmann
    aus Nürnberg

  • Knut sagt:

    Dringend: Eine sozialdemokratische Position zu Netzneutralität und DPI!
    Wie gewinnen wir Glaubwürdigkeit (zurück)?
    Wie organisieren wir (innerparteiliches) “Lobbying” für unsere Positionen?

  • Maritta sagt:

    Gestern hat der Berliner Gesprächskreis Netzpolitik noch ein paar Themenvorschläge gesammelt:

    - Open Government / Mehr Bürgerbeteiligung durch neue Medien
    - Ein neues Urheberrecht für kreative Nutzer? Wie das alte Recht, das nur wenigen nützt, im Sinne von mehr Gemeinwohl verändert werden könnte
    - Alternativen zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag

  • Wolfgang Pietsch sagt:

    Themenvorschlag: Bedeutung wirklich Offener Standards für die Digitale Gesellschaft – Windows, Linux, Mac / Ist ein dauernder Kampf der Systeme unvermeidbar? – Nach Microsoft nun Apple? / Müssen wir uns Datenformate und Applikationen vorschreiben lassen? – Wer veranlasst Hersteller zu offenen Formaten und Schnittstellen? – Marktbeherrschung und Standardisierung / Was lernen wir aus den Geheimnissen um .doc, .xls, .ppt? – Können Freie Software und lizenzkostenpflichtige Software nebeneinander existieren? – “Was nix kostet, taugt auch nix.” / Ist Freie Software “Frickelwerk” oder Qualitätsware? – ? – Sicherheit in der IT / Vergleich von geschlossenen und offenen Software-Konzepten – Standards im E-Government / Ist SAGA ein Papiertiger oder anwenderfreundliche Richtschnur? usw. usw.

  • Ich könnte generell zwei Sessions anbieten.

    - Was gehört zur solidarischen, digitalen Gesellschaft?
    Anfang des Jahres habe ich eine offene Mindmap ins Leben gerufen, die sich immer mehr gefüllt hat (http://tr.im/digicom). Die Frage war: Was bedeutet eigentlich die Digitale Gesellschaft? Welche Politikfelder werden einbezogen. Wir wollen diese Ideen ergänzen und vor allem darüber sprechen, wie die digitale Gesellschaft solidarisch gestaltet werden kann. Es wird ein Rundumschlug sein und sich daher wunderbar zu Beginn oder zum Ende des Tages anbieten.

    - Wie funktioniert eigentlich das Internet?
    Häufig wird über Netzpolitik gesprochen ohne die technischen Grundlagen einzubeziehen. Gerade bei Themen wie Netzneutralität ist aber ein technisches Basiswissen unabdingbar: Was ist ein IP-Header? Warum ist ein TCP-Header “privater” als ein IP-Header? Und was ist TCP/IP überhaupt? Was bedeutet paketvermitteln? Dies und vieles mehr gilt es zu klären. Als Informatiker möchte ich einfach und anschaulich erklären, wie die technischen Grundlagen des Webs aussehen.

  • Peter Hense sagt:

    Vorschlag:
    Gesetzgeberische Stellschrauben zur Einschränkung des Missbrauchs von Abmahnungen im privaten und gewerblichen Bereich

  • Folgende Themen wurden bereits vorgeschlagen (zusätzlich zu den hier geposteten):

    - Online-Demokratie in der SPD

    - Medienkompetenz

    - Digitale Gesellschaft

    - Webbasierte Unterstützung von Meinungsfindungsprozessen in Parteien

    - Soziale Sicherung für Internet-Nerds

  • E. Munich sagt:

    finde ich sehr gut, dass ihr das Thema aufgreift!

  • Tamas Molnar sagt:

    Das wichtigste was in den nächsten Jahren auf Beziehung zwischen Bürger und Politik durch das Internet zukommen wird, ist das Open Government. Daher würde ich eine Diskussion zu diesem Thema für zunehmend notwendig halten.
    Die “Digital Natives” – also die unter 25-30 Jährigen, können mit einer Politik die nicht über die digital Welt interaktiv funktioniert nichts anfangen, und werden diese zunehmend als Urgestein empfinden, die sich nicht an ihren Ziele und Ideen orientiert sondern an ihnen vorbeiregiert.
    Die ersten Anzeichen können schon in Stuttgart beobachtet werden.
    Die Politik muss sich durch das Open Government eigentlich für den Bürger viel mehr öffnen, dadurch muss und kann der Geselschaft das Gefühl gegeben werden, sich an der Politik und dessen Entscheidungen einfach und aktiv beteiligen zu können.

  • IT ist wichtig und notwendig. Allerdings ist die Addition ihres Gebrauchs, gerade in der (noch) frei verfügbaren Lebenszeit eines jeden Einzelnen eine gesellschaftpolitisch tickende Zeitbombe. Denn IT-Bedienung erfordert (fast) immer körperliche Passivität. Stellte man also die Zahlenwerke der OECD (Sep. 2010) oder des statistischen Bundesamts zur Adipositasentwicklung der Statistik zur Internetnutzung gegenüber, scheint schon in dieser einfachen Konunktion der Schluß nicht falsch, dass IT-(Be-)Nutzung “krank” machen kann. Die Gesundheitsberichte der DAK oder BKK zur Explosion psychischer Leiden, führen dann möglicherweise zu einer noch tieferen Erkenntnis, dass auch ein Suchtbild bezüglich der IT zu einem gesellschaftlichen Problem erster Güte werden wird (vergl. http://www.sucht.org/service/gvs-themen/mediensucht/termine-aktuelles/)!

    Hier ist die Diskussion zu eröffnen: Was beduetet IT-Kompetenz tatsächlich???

    Siehe auch http://www.it-ergonomy-society.org!

  • Ich würde eine Session zum Thema “Vorratsdatenspeicherung” machen wollen. Interesse?
    Und zum JMSTV könnte ich die “hessischen Verhältnisse” einbringen.

    Bis denne

    Petra

  • Wolfgang Pietsch sagt:

    JMStV in den Ländern: Habt Ihr die Termine parat, wann in welchen Bundesländern die entscheidenden Sitzungen zur Ratifikation (oder auch nicht!?) des JMStV (14. Rundfunkänderungsstaatsvertrag) statt finden? Bitte hier posten.

    Berlin (leider kurz vor dem Barcamp): Schlussbesprechung im Medienausschuss am 8.12. (vormittags), Plenum und Abstimmung am Do.9.12.2010.

    NRW hatte gestern (25.11.) noch eine Auswertung der Anhörung vom Anfang Nov. im Medienausschuss. Wasserstandsmeldungen?

  • Potenziale des Webs in Forschung und Lehre:

    Die meisten Plattformen an Hochschulen sind komplett geschlossene Systeme, die eine Veröffentlichung und Vernetzung von Inhalten oder Personen über Hochschulgrenzen hinweg nicht ermöglichen. Damit schliessen sie das WWW (und die Gesellschaft) quasi aus.
    Ich könnte bei Interesse eine Session zum Projekt http://www.iversity.org machen, das die Potentiale des Webs zur Vernetzung von Wissen und Personen für den akademischen Bereich erschliessen will.

  • alios sagt:

    Hallo zusammen!

    Ich würde gerne eine Session zum Thema “Netzpolitik – eine massiv soziale Frage?” anbieten.

    Gruss und bis in ein paar Tagen!
    alios

  • Steffen Voß sagt:

    Wie wäre es mit einer Diskussion über die aktuelle Kommunikationskultur im Netz?

  • Adam Majorosi sagt:

    In Ungarn geht gerade ein neues Mediengesetz in die parlamentarische Lesung. Es ist geplant, dass ein Medienrat, zusammengestzt aus Mitgliedern der Regierungspartei, über alle veröffentlichten Inhalte richten und absurd hohe Strafen verhängt darf. Damit ist die Prtessefreiheit faktisch tot. Mehrere ungarische Zeitungen und Zeitschriften sind daher vergangene Woche mit leeren Titelseiten erschienen. Der Medienkongress sollte sich diese Entwicklung ansehen und die Vorgänge in Ungarn verurteilen. Auch eine Abstraktion mit Bezügen zu medienpolitischen Vorhaben in Deutschland wäre wünschenswert.

  • André sagt:

    Ihr könnt doch nicht einfach Euer Parteichinesisch verwenden! Niemand versteht, was #WBH heisst und wo das ist.

    Ist das Wesen einer Barcamps denn nicht, dass jemand hinkommt und adhoc das vorstellt, was er vorstellen möchte?

    Zum Beispiel fände ich wichtig das Thema Souveränität Deutschlands im Bereich Software zu beackern, analog zur Energie-Souveränitäts-Debatte von Hermann Scheer.

  • Karsten sagt:

    Hier eine Übersicht über alle Sessionsvorschläge, die uns per Email oder Facebook erreichten:

    Urheberrecht/- Ein neues Urheberrecht für kreative Nutzer? Wie das alte Recht, das nur wenigen nützt, im Sinne von mehr Gemeinwohl verändert werden könnte: Der digitale Libero
    Jens Best und Silke Ritter

    JMSTV Sven Rixen

    Bedeutung wirklich Offener Standards für die Digitale Gesellschaft – Windows, Linux, Mac / Ist ein dauernder Kampf der Systeme unvermeidbar? – Nach Microsoft nun Apple? / Müssen wir uns Datenformate und Applikationen vorschreiben lassen? – Wer veranlasst Hersteller zu offenen Formaten und Schnittstellen? – Marktbeherrschung und Standardisierung / Was lernen wir aus den Geheimnissen um .doc, .xls, .ppt? – Können Freie Software und lizenzkostenpflichtige Software nebeneinander existieren? – “Was nix kostet, taugt auch nix.” / Ist Freie Software “Frickelwerk” oder Qualitätsware? – ? – Sicherheit in der IT / Vergleich von geschlossenen und offenen Software-Konzepten – Standards im E-Government / Ist SAGA ein Papiertiger oder anwenderfreundliche Richtschnur? usw. usw. Wolfgang Gründiger

    Open Government / Mehr Bürgerbeteiligung durch neue Medien Maritta Strasser

    Online-Demokratie in der SPD Yannick Haan

    Medienkompetenz Ute Pannen

    Digitale Gesellschaft Juri Meier

    Soziale Sicherung für Internet-Nerds Björn Böhning

    Was gehört zur solidarischen, digitalen Gesellschaft? Henning Tillmann

    Wie funktioniert eigentlich das Internet? Henning Tillmann

    Vorratsdatenspeicherung Petra Tursky-Hartmann

    Potenziale des Webs in Forschung und Lehre Jonas Liepmann

  • Criss Lang sagt:

    Glaubwürdigkeit der SPD bei alltäglichem Verrat der Wahlversprechen! Wie kommt man endlich wieder in der Realität an und wie viel mehr Beachtung sollten die alt eingesessenen den JuSos geben?!

  • Ich kann anbieten:
    Digitale Allmende, Freie Informationsinfrastruktur:
    Wie Projekte wie Freifunk als Freiwillige Feuerwehr ohne staatliches Handeln Lücken in der Breitbandversorgung schließen.

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Dieser Eintrag wurde erstellt von am 6. November 2010 um 12:52 und gespeichert unter der Kategorie Veranstaltungen.

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